20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände fordern von der Bundesregierung bessere Bezahlung und bessere Bedingungen für Frauen.
Wann, wenn nicht jetzt!
Corona hat gezeigt: In systemrelevanten Berufen sind hauptsächlich Frauen beschäftigt. Frauen stemmen die Krise: z.B. Kranken- und Altenpflegerinnen, Verkäuferinnen in Supermärkten, Reinigungskräfte und Erzieherinnen. Wenig Wertschätzung, schlecht bezahlt oder in Minijobs mit Niedriglohn und garantierter Altersarmut. Applaus für diese Heldinnen des Alltags ist schön- reicht aber nicht aus- auch nicht ein einmaliger Bonus. Frauen tragen in hohem Maße die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Pandemie. Sie sind zudem in Krisenzeiten verstärkt von häuslicher Gewalt bedroht. Corona macht die Missstände drastisch deutlich, auf die wir schon seit Jahrzehnten hinweisen. Es ist Zeit für Veränderung!
Unter dem Motto „Wann, wenn nicht jetzt!“ stellen 20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände Forderungen an die Bundesregierung und Arbeitgeber, die sich vor allem auf die Situation von Frauen beziehen. Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V. unterstützt diese Forderungen.
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