Newsletter Februar 2026
Neues von den Evangelischen Frauen im Rheinland und ihren diakonischen Einrichtungen
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Was man von hier aus sehen kann
Andacht von Christine Kucharski, Evangelische Frauen im Rheinland (in: Evangelische Frauen im Rheinland (Hrsg.), Träume leben. Andachten 2026)
Großmutter Selma kann den Tod voraussehen. Ab und zu erscheint ihr im Traum ein Okapi, jenes seltsame Tier aus dem Regenwald, das aussieht wie eine Mischung aus Zebra, Tapir und Giraffe. Und wenn Selma von einem Okapi träumt, dann stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird.
Mariana Leky erzählt in ihrem Roman „Was man von hier aus sehen kann“ von der jungen Luise, die von ihrer Großmutter Selma in einem kleinen Dorf im Westerwald großgezogen wird. (…) Besonders beeindruckt hat mich, wie Mariana Leky die Gegenwart des Todes beschreibt. Lachen und Weinen, Trauer und Freude sind eng miteinander verbunden.
„Was man von hier aus sehen kann“ - der Titel dieses Buches macht deutlich, dass wir nur eine begrenzte Sicht haben. Wir sehen nur, was wir sehen wollen, und der Tod gehört in der Regel nicht dazu. (…)
In der Passionszeit richten wir unseren Blick auf den Leidensweg Jesu. Wir haben seinen Tod vor Augen, aber ebenso auch seine Zusage „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11,25) Im Vertrauen auf Jesus Christus, der den Tod überwunden hat, brauchen wir keine Angst vor dem Tod zu haben. Wir sehen mehr als vor Augen ist, denn die Liebe ist stärker als der Tod.
Lesen Sie hier die gesamte Andacht
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Online-Workshop für Presbyteriumsmitglieder: Personalwesen in der Kirchengemeinde
Termin: 04.03.2026, 19:00–20:30 Uhr online, Teilnahme kostenlos Leitung: Dagmar Müller
Einige unserer erfolgreichen Workshops, die wir bereits mehrfach als Präsenz-Veranstaltung durchgeführt haben, bieten wir Ihnen nun in einem kompakten und kostenfreien Online-Format an.
Dieser Workshop vermittelt Basis-Wissen zum Thema “Personalwesen in der Kirchengemeinde”. Obwohl die meisten Presbyter*innen sich “nur” ehrenamtlich engagieren, sind sie für die hauptamtlich Mitarbeitenden in der Gemeinde (Küster*innen, Organist*innen, Jugendleiter*innen, Diakon*innen etc.) zuständig. Gute Kenntnisse rund ums Personalwesen sind daher wichtig.
Bringen Sie Ihre Fragen rund ums Personalwesen ein. Anhand Ihrer Beispiele können relevante Themen, die bei Ihrer Arbeit im Presbyterium wichtig sind, besprochen werden.
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„Kollwitz NEU SEHEN"
Ausstellungsbesuch mit Führung
Termin: 07.03.2026, 14:15-16:30 Uhr Käthe Kollwitz Museum Köln Kosten: 20 €
Im Oktober 2025 wurde das Käthe Kollwitz Museum Köln nach dreijähriger Renovierung wiedereröffnet. Die Ausstellung “Kollwitz NEU SEHEN” zeigt die wichtigsten Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken in einer neuen Zusammenstellung und bietet Einblicke in die Arbeitsweise der Künstlerin. Im Zentrum steht ihre weibliche Perspektive auf die Herausforderungen ihrer Zeit.
Kollwitz‘ Botschaft berührt bis heute – ihre Ausdruckskraft wirkt bis in unsere Gegenwart. Bei dieser individuellen Führung wird ein*e Kunstvermittler*in Highlights dieser aktuellen Sonderausstellung erklären und uns mit den Meisterwerken von Käthe Kollwitz vertraut machen.
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WGT-Gottesdienst vor Ort und digital
Am 6. März 2026 feiern Christinnen und Christen in über 150 Ländern Weltgebetstag. In diesem Jahr steht der Gottesdienst unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ und wurde von Frauen aus Nigeria geschrieben, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Sie bringen uns ihr Land mit all seiner Vielfalt und seinen Gegensätzen näher. Trotz der großen Herausforderungen bewahren sie ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott und teilen diese Hoffnung mit uns.
In zahlreichen Kirchengemeinden der rheinischen Kirche werden WGT-Gottesdienste vor Ort ökumenisch gefeiert, zu denen wir herzlich einladen!
Aber auch digital können Sie den Gottesdienst mitfeiern. Der Online- und TV-Gottesdienst wurde in der evangelischen Johanneskirche in Marktoberdorf aufgezeichnet und wird am 6. März um 19:00 Uhr vom Sender Bibel TV übertragen. In der Mediathek Domradio und auf dem YouTube Kanal des Weltgebetstags ist er bereits am 6. März ab 9:00 Uhr zu abrufbar.
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Gott kreativ begegnen: Psalm 23 mit Farben entdecken
Termin: 14.03.2026, 14:00–17:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 18 €, Leitung: Sonja Finkenzeller
Erkunden Sie mit Farben, Pinsel und Stiften den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“. Lassen Sie sich von dem Text des Psalms 23 inspirieren und verwandeln Sie seine Worte in eigene Bilder. Malend wollen wir im Gebet zur Ruhe kommen – ganz ohne Vorkenntnisse und ohne Druck – und etwas „Schönes" schaffen.
Dieser Workshop schafft einen Raum, in dem Menschen Gott ohne Worte begegnen können. Besonders wichtig ist das Gemeinschaftserlebnis – es inspiriert und stärkt das Gefühl von Verbundenheit.
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Online-Shopping – sicher einkaufen und bezahlen im Netz
Termin: 16.03.2026, 17:00–18:30 Uhr online, Teilnahme kostenlos
Die Zahl der Schnäppchenjäger wächst, und der Wettbewerbsdruck der Onlineshops steigt. Doch nicht alle Angebote im Netz sind seriös: Immer wieder fallen Menschen auf Fake-Shops herein.
Manuela Dorlaß von der Verbraucherzentrale berichtet von Chancen und Fallstricken beim Online-Kauf, wann ein Vertrag im Internet zustande kommt und informiert über Widerrufsrechte und unterschiedliche Arten der Bezahlung mit ihren Vor- und Nachteilen.
Der Vortrag findet mit freundlicher Unterstützung der Verbraucherzentrale NRW und in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem statt.
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Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen
Termin: 19.03.2026, 14:00–19:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 50 € Leitung: Jörg Triemer (Selbstverteidigungslehrer)
Belästigungen, körperliche Bedrängnis von und Gewalt gegen Frauen gehören leider unverändert zur Lebenswirklichkeit. Vorausschauende Planung, umsichtiges Verhalten oder beherztes Auftreten und gezielte, effiziente Gegenwehr können solche Situationen entschärfen oder aber Zeit und Raum schaffen, um sich vom „Tatort“ zu entfernen. Der Kurs befasst sich mit vorbeugenden Maßnahmen und vermittelt Einblicke in sehr effektive, praxiserprobte Techniken, die kein langjähriges Üben voraussetzen.
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Würde im Wandel – Feministische Updates
Termin: 15.03.2026, 15:00–20:00 Uhr Haus der Evangelischen Kirche, Bonn Kosten: 25 € (inkl. Essen)
Sind wir auf dem Weg zurück zu alten Rollenbildern? Was bedeutet Würde, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung heute – in Zeiten von KI, politischen Umbrüchen und gesellschaftlicher Polarisierung?
Beim Frauenmahl „Würde im Wandel“ geben vier Frauen aus Politik, Philosophie, Theologie und Kunst in kurzen Tischreden Impulse zu feministischen Fragen unserer Zeit. Zwischen den Gängen entsteht Raum für Austausch, Nachdenken und Begegnung – begleitet von Musik und gutem Essen.
Die Tischreden werden gehalten von: Alexandra Geese, Politikerin / Ariadne von Schirach, Philosophin / Carolin Hesidenz, Soziologin / Prof. Dr. Brigitte Enzner-Probst, Theologin
Eine Kooperation der Frauenarbeit der Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel, des Evangelischen Forums und der Evangelischen Frauen im Rheinland
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Diversity-Konferenz
Termin: 21.03.2026, 10:30–16:00 Uhr Haus der Evangelischen Kirche Adenauerallee 37, 53113 Bonn Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung
Im Mittelpunkt der Diversity-Konferenz 2026 steht das Thema Ableismus – also die Benachteiligung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen, mit chronischen Erkrankungen sowie von neurodivergenten Menschen. Gemeinsam wollen wir fragen, wie sich Ableismus in Kirche und Gesellschaft zeigt, welche Strukturen Menschen ausschließen und wie Inklusion konkret, nachhaltig und gerecht gestaltet werden kann.
Hauptvortrag: Nur weil sich Jesus geopfert hat, muss ich ja kein Opfer sein (Rainer Schmidt, Diakonie Michaelshoven)
Nach der Mittagspause werden Workshops zu unterschiedlichen Diversitätsdimensionen angeboten. Die Workshops laden zum vertieften Austausch, zur praktischen Auseinandersetzung und zum Perspektivwechsel ein.
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Einladung zum 125-jährigen Jubiläum der Evangelischen Frauen(hilfe) im Rheinland e.V. und zur Verabschiedung von Pfarrerin Dagmar Müller
PROGRAMM
10:30 Uhr: Begrüßung & spiritueller Impuls Vortrag von Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin
ab 11:30 Uhr: Themeninseln, Aktionsinseln, Ausstellung „Reformatorinnen” Zeit für Impulse, Begegnung, Geschichten und Austausch
ca. 14:00 Uhr: Zeitzeuginnen – Frauen aus 125 Jahren berichten
15:30 Uhr: Gottesdienst mit Entpflichtung der Leitenden Pfarrerin Dagmar Müller durch Oberkirchenrätin Dr. Wibke Janssen anschließend Grußworte und Kaffeetrinken
Anmeldung bis 27.03.: info(at)frauen-rheinland.de | Tel.: 0228 9541-112 (Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.)
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Petition gegen § 218 unterzeichnen
Vor über zwei Jahren hat die Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauen in Deutschland beschlossen, sich für die Abschaffung des § 218 einzusetzen. Dieses Ziel darf nicht aus dem Blick geraten, weil Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland noch immer strafrechtlich geregelt sind. Das widerspricht dem Recht auf körperliche Selbstbestimmung, schafft rechtliche Unsicherheit und verschärft die ohnehin angespannte Versorgungslage: Ärzt*innen werden abgeschreckt, Betroffene stigmatisiert, soziale Ungleichheiten vertieft. Reproduktive Rechte gehören ins Gesundheitsrecht – nicht ins Strafgesetzbuch. Wer Gleichstellung ernst meint, muss auch den § 218 überwinden.
Zusammen mit dem Präsidium der EFiD unterstützen wir die Petition, denn: Die Entkriminalisierung des § 218 stärkt die Selbstbestimmung und wahrt zentrale Menschenrechte. Je mehr mitmachen, desto höher die Erfolgschancen. Es braucht einen fairen und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland – für alle. Und zwar jetzt!
Zur Petition
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Verbände fordern: SGB II-Refom darf nicht auf Kosten von Familien und Kindern gehen
Ein breites Bündnis aus 38 Organisationen und Verbänden – darunter auch die Evangelischen Frauen in Deutschland und der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit e.V. – wendet sich in einem Offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionen der Union und SPD im Bundestag.
Die Unterzeichnenden fordern, geplante Verschärfungen bei der Reform der Grundsicherung (SGB II) zurückzunehmen, die insbesondere Familien mit Kindern treffen.
Die zentralen Forderungen sind: 📍 Verzicht auf Sanktionen, die Kinder mitbestrafen 📍 Beibehaltung der Karenzzeit und Übernahme der tatsächlichen Wohnkosten im ersten Jahr 📍 Realitätsnahe Berechnung der Regelbedarfe für ein familiengerechtes Existenzminimum
Offener Brief zur Reform des SGB II
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GLOBALER FRAUEN*GENERALSTREIK am 9. März
„Enough!" ist eine feministische, international ausgerichtete Protest- und Solidaritätskampagne, die sich gegen strukturelle Gewalt, Diskriminierung, Krieg, Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung und patriarchale Machtverhältnisse richtet. Die Bewegung ruft Frauen* am 9. März zu einem globalen Frauen-Generalstreik auf und plant vielfältige Aktionen rund um den Internationalen Frauentag, bei denen Menschen ihre Forderungen und ihren Unmut sichtbar und kreativ ausdrücken sollen.
In Anlehnung an den Frauenstreik im Oktober 1975 in Island legen Frauen* weltweit für einen Tag ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder, um sichtbar zu machen, wie unverzichtbar sie sind. Damals wie heute streiken sie für Gleichstellung und eine gerechtere Aufteilung der Care-Arbeit.
Kampagne ENOUGH! GENUG! BASTA!
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