Newsletter September 2026
Neues von den Evangelischen Frauen im Rheinland und ihren diakonischen Einrichtungen
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Mitgliederversammlung, Verabschiedung und Willkommen
Die Evangelischen Frauen im Rheinland führten ihre jährliche Mitgliederversammlung durch und feierten Gottesdienst zur Verabschiedung der langjährigen Verbands- und Öffentlichkeitsreferentin Christine Kucharski und zum Willkommen von Vorständin Miriam Boger und Geschäftsführer Klaus Stanzick.
Weitere Informationen zur Mitgliederversammlung
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Jakob und die Himmelsleiter
Andacht von Katrin Weber (in: Evangelische Frauen im Rheinland (Hrsg.), Träume leben. Andachten 2026. 24 Andachten durch das Kirchenjahr)
„Ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.“ (1. Mose 28,15b)
Alles in den Sand gesetzt? Jakob ist auf der Flucht, hier in der Wüste, allein, in der Nacht. Er legt sich zum Schlafen nieder, ein steiniges Bett, ein hartes Kopfkissen. Da kann man sein Leben überdenken, seine Lebensgeschichte:
Schon vor der Geburt ihrer Zwillingssöhne hatte sich seine Mutter Rebekka von Gott sagen lassen, dass der Ältere dem Jüngeren dienen würde – verkehrte Welt?! Erwachsen geworden, handelte Jakob – Rebekkas Liebling – seinem Bruder Esau das Recht der Erstgeburt für ein Linsengericht ab. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mutter erschlich Jakob sich dann auch noch den Segen der Erstgeburt bei seinem Vater Isaak. Für Esau, den Erstgeborenen, blieb nur ein karger Segen übrig, aber wenigstens eine Lebenszusage: „… Von deinem Schwert wirst du dich nähren…“ Aber Gram fraß in Esau, dass er den Plan fasste, seinen Bruder nach dem Tod des Vaters zu töten. Das wurde Rebekka zugetragen; wieder wurde sie aktiv und schickte ihren Liebling los – dieses Mal zu ihrem Bruder Laban nach Haran, wo er sich eine Frau nehmen sollte. Sie wollte Jakob in Sicherheit wissen und spannte Isaak für ihre Pläne ein. Er spendete Jakob den (Reise-)Segen, Worte der Verheißung, die Gott seinerzeit schon dem Abraham zugesprochen hatte. Jakob brach auf; er floh vor dem Zorn des Bruders. Er trennte die Familienbande, auch die zur Mutter.
Lesen Sie hier die gesamte Andacht
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Weltgebetstag 2027 – „für Gerechtigkeit und Frieden – 100 Jahre Weltgebetstag”
Am 5. März 2027 wird kein einzelnes Land im Mittelpunkt des Weltgebetstags stehen, sondern dessen Geschichte und das Bewusstsein, dass Frauen weltweit miteinander im Gebet verbunden sind.
Das Titelbild zum Weltgebetstag 2027 trägt den Namen „River of Prayer” („Fluss des Gebets“). Es wurde von der libanesischen Künstlerin Shams Saad geschaffen (© 2026 World Day of Prayer International Committee, Inc.) und zeigt Frauen aus aller Welt, die im Gebet vereint sind.
Online-Werkstatt (Zoom)
Termin: 23.11.–26.11.2026, jeweils 18:30–21:00 Uhr, tagsüber frei einteilbares Arbeiten mit dem Material Kosten: 50 € (inkl. Material) Anmeldung
Präsenz-Werkstatt
Termin: 08.01.2027, 16:00 Uhr–10.01.2027, 14:00 Uhr Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter Kosten: 308 € (EZ), 275 € (DZ), 198 € (ohne Übernachtung) Anmeldung
Weitere Informationen
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Türen öffnen im Advent
Gottesdienst zum 1. Advent 2026
In diesem Jahr geht es um das Thema „Türen öffnen im Advent". Advent bedeutet Ankunft. Ankunft hat etwas mit Türen zu tun. Denn Ankommen kann ich nur, wenn mir jemand eine Tür öffnet oder ich selbst eine Tür öffne. Welche Tür haben Sie zuletzt geöffnet? Wem haben Sie eine Tür geöffnet?
Ohne Türen wäre unser Alltag undenkbar. Denken Sie an verschiedene Türen in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Ort, in Ihrer Region. Welche Erlebnisse verbinden Sie mit diesen Türen? Hat die eine oder andere Tür eine besondere Bedeutung für Sie?
„Macht hoch die Tür“: Dieses über 400 Jahre alte Lied des Königsberger Pfarrers Georg Weissel stimmt uns musikalisch auf den Gottesdienst und unser Thema ein. Im Lied geht es sowohl um reale Türen und Tore als auch um unseres Herzens Tür, die wir sämtlich für Gott, Jesus Christus und die Heilige Geistkraft öffnen sollen.
Der Gottesdienst steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Bei den regionalen Studientagen erhalten Sie Ideen zur Umsetzung des Gottesdienstes und für die Gestaltung von Adventsfeiern.
Termine der regionalen Studientage
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Kunstausstellung „EINSAM.GEMEINSAM.MUT ZUM SEIN.“
Die Evangelische Kirche im Rheinland präsentiert die neue Kunstausstellung „EINSAM.GEMEINSAM.MUT ZUM SEIN.“
Wir leben in Zeiten, die in Aufruhr sind. Sicher Geglaubtes wird unsicher. In friedlichen Verhältnissen entsteht Krieg. Ist das Klima noch zu retten? Der Wohlstand erscheint gefährdet. Die Gesellschaft bietet in diesen Zeiten immer weniger Orte der Vergewisserung: Viele Menschen empfinden sich einsam, belastbare Gemeinschaften werden seltener. Woher kommt der Mut zum Sein?
Die Kunst kann aufdecken, uns unsere Lebenssituation vor Augen führen. Sie kann Mut machen, sich der Situation zu stellen, einsam und gemeinsam. Für diesen Mut steht auch der christliche Glaube. Durch Kunst in Kirchen kann eine Symbiose entstehen: Eine Anerkennung unserer Situation, einsam und gemeinsam den Mut zum Sein zu fassen.
Jede Weltveränderung beginnt mit diesem Mut.
3 Künstlerinnen zeigen an 3 Ausstellungsorten ihre Werke: - Gertrud Riethmüller, Johanneskirche in Saarbrücken, 19. September bis 1. November 2026
- Patrizia Casagranda, Johanneskirche in Düsseldorf, 25. September bis 8. November 2026
- Diana Ramaekers, Marktkirche in Essen, 26. September bis 17. Oktober 2026
Weitere Informationen zur Kunstaustellung
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20 Jahre Bibel in gerechter Sprache – Maria Magdalena zwischen Text und Tradition
Termin: 19.11.2026, 19:00–20:30 Uhr digital (per Zoom) Die Teilnahme ist kostenlos. Leitung: Prof. Dr. Silke Petersen
Die „Bibel in gerechter Sprache“ ist in mehrfacher Hinsicht „gerecht“: Sie versucht, dem Ursprungstext „gerecht” zu werden und macht vor allem die Frauen in den biblischen Geschichten sichtbar.
Zu den Übersetzerinnen der Bibel in gerechter Sprache gehört auch Professorin Dr. Silke Petersen, die seit 2011 am Institut für Neues Testament der Universität Hamburg lehrt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen das Johannes-Evangelium und die biblische Figur Maria Magdalena. Im Vortrag von Prof. Dr. Silke Petersen geht es sowohl um die Rezeptionsgeschichte in Sachen Maria Magdalena als auch um die Herausforderungen einer Übersetzung in „gerechter Sprache“ am Beispiel von Kapitel 20 des Johannes-Evangeliums. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit der Referentin ins Gespräch zu kommen.
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20 Jahre Bibel in gerechter Sprache: Online-Workshop mit Übersetzerin Prof. Dr. Renate Jost
Termin: 28.10.2026, 19:00–20:30 Uhr digital (per Zoom) Die Teilnahme ist kostenlos. Leitung: Barbara Hoffmann-Fette und Prof. Dr. Renate Jost
Damals für manche ein Aufreger, heute längst noch nicht allen bekannt: Die Bibel in gerechter Sprache (BigS) wird 20.
Anlässlich des Jubiläums widmen wir uns dieser besonderen Übertragung, die Frauen in der Bibel wesentlich sichtbarer macht und aufgrund ihrer vielfältigen Gottesnamen weiterhin zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen G*ttesbild einlädt. Prof. Dr. Renate Jost gibt Einblicke in die Übersetzungsarbeit und in die neuere Forschung, u. a. zu genderfluiden G*ttesvorstellungen. Wir nehmen ausgewählte Textstellen wahr und vergleichen die Übersetzung der BigS mit der Lutherbibel. In Kleingruppen kommen wir über eigene G*ttesvorstellungen ins Gespräch.
Dieser Workshop wird vom Frauenwerk der Nordkirche veranstaltet.
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Mutter-Tochter-Workshop: Selbstbewusst kontern und clever reagieren
Termin: 10.10.2026, 14:00–18:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 80 € (pro Paar) Leitung: Antje Vödisch
Wer kennt das nicht: ein vermeintlich lustiger Scherz auf unsere Kosten, große und kleine Respektlosigkeiten einiger Mitmenschen, ein nicht ernst gemeintes Lob oder freche Kritik, die uns sprachlos zurücklassen? Selbstbewusst zu kontern und clever zu reagieren, bezeichnen wir als Schlagfertigkeit.
Dieser interaktive Workshop richtet sich speziell an Mütter und Töchter* (ab 13 Jahren) und bietet eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam Strategien für schlagfertige und kluge Antworten zu entwickeln. Schlagfertigkeit hilft, in bestimmten Situationen souverän zu reagieren und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.
*Auch für andere Frauen-Mädchen-Paare, z. B. Patentante und Patentochter oder Großmutter und Enkelin.
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Workshop: Alles darf anders werden – Schreib mal wieder … mit der Hand!
Termin: 10.10.2026, 10:30–16:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 55 € Leitung: Beate Fuhrmann
Schreiben hilft uns, Gedanken und Gefühle zu ordnen, Einblicke in Lebenszusammenhänge zu erlangen und Zugang zu unseren Kraftquellen zu finden.
Das Kreative Schreiben ist prozessorientiert und wertfrei. Das bedeutet: Nicht das Produkt ist wichtig, sondern dass wir in Schreibfluss kommen. Richtig oder falsch gibt es nicht – alles darf geschrieben werden. Die drei Pfeiler, auf die sich das Kreative Schreiben stützt, sind Freiheit, Selbstausdruck und Spiel mit Sprache. Ziel ist es, die eigene Kreativität zu wecken und seine Kraftquelle zu finden. Die innere Kritikerin / der innere Kritiker hat frei. Das Schreiben in der Gruppe inspiriert uns, wir lernen uns selbst und andere besser kennen und verstehen. So ganz nebenbei entwickeln wir unsere sprachliche Kompetenz, Fantasie und Kreativität weiter.
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Smartphone-Kurs für Seniorinnen und Senioren
Termin: 15.10., 22.10., 29.10.2026, jeweils donnerstags, 13:30–16:30 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 65 € Leitung: Uwe Fischer
In diesem Kurs führt Sie der Referent in die Welt der Einsatzmöglichkeiten eines Smartphones ein. Alltagsbezug und praktische Übungen während des Kurses bauen Unsicherheiten und Ängste ab und schaffen Motivation, sich mit den neuen Formen der Kontaktmöglichkeit in Ihrem Alltag zu beschäftigen.
Nach der Einleitung geht es im Workshop-Charakter (d. h. mitmachen, Learning-by-Doing) um Einrichtung und Benutzung des Smartphones. Dazu gehören die grundsätzliche Bedienung des Geräts, Telefonieren und SMS verschicken, Fotos aufnehmen, die Einrichtung des Startbildschirms, das obligatorische Google-Konto und die Installation von „Apps“.
Weitere Themen sind die Einwahl in ein WLAN oder WiFi, Internet über mobile Daten, Surfen und Suchen im Internet sowie der Zugriffsschutz über Bildschirmsperre und SIM-Kartensperre.
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Sturzprophylaxe – gemeinsam sicher zu Fuß
Termin: 19.10.-07.12.2026, immer montags, 11:00-12:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 40 € Leitung: Jana Conrad
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Stürze und deren gesundheitliche Folgen. Doch gezieltes Training kann helfen, sicher und selbstständig mobil zu bleiben. Der Kurs richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die ihre Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag erhalten wollen.
In einer Kombination aus Theorie und Praxis erfahren Sie, wie Stürze entstehen, wie Sie Risiken im Alltag erkennen und Sturzangst abbauen können. Praktische Übungen fördern Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Gangsicherheit. Ergänzt wird das Angebot durch alltagsnahe Bewegungseinheiten sowie ein individuelles Übungsprogramm für zu Hause.
Der Kurs eignet sich sowohl für Übungsanfänger als auch für Wiedereinsteiger, die ihre körperliche Sicherheit und Beweglichkeit verbessern möchten.
Weitere Informationen & Anmeldung
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Bildquellen: Bildcollage zur Mitgliederversammlung: © Evangelische Frauen im Rheinland e. V. Himmelsleiter: © Hans/Pixabay Titelbild zum Weltgebetstag 2027: „River of Prayer” von der Künstlerin Shams Saad © 2026 World Day of Prayer International Committee, Inc. Kirchentür: © Felicity Kate 11/Pixabay Kunstausstellung: © Evangelische Kirche im Rheinland Maria Magdalena: © Lothar Spurzem, CC BY-SA 2.0, commons.wikimedia.org Bibel in gerechter Sprache: © Frauenwerk der Nordkirche Mutter-Tochter-Workshop: © Liza Summer/Pexels Schreib-Workshop: © Fotografierende/Pixabay Smartphone-Kurs: © annashvets/Pexels Sturzprophylaxe: © Rollz/Pexels
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