Newsletter Juni 2026
Neues von den Evangelischen Frauen im Rheinland und ihren diakonischen Einrichtungen
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Den Träumen trauen
Andacht von Christine Kucharski, Evangelische Frauen im Rheinland (in: Evangelische Frauen im Rheinland (Hrsg.), Träume leben. Andachten 2026)
Kennen Sie Traumfänger? Diese hübschen, dekorativen Gebilde mit Federn und Perlen hängen in der Regel über dem Bett, sie sollen schlechte Träume abfangen und gute Träume durchlassen. Diese schöne Idee kommt aus der Kultur der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Dort haben Traumfänger eine ähnliche Bedeutung wie Glücksbringer. Aufgrund ihrer Gestaltung haben sie einen beruhigenden Effekt, sie sollen Schutz bringen und Zuversicht stärken. (…)
Träume können eine schöpferische Kraft freisetzen, die wir brauchen, um immer wieder neue Perspektiven zu entwickeln. Im Traum öffnet Gott das Ohr der Menschen, heißt es z.B. bei Hiob. Manchmal wünsche ich mir auch, dass Gott im Traum zu mir spricht, dass seine Botschaft für mich klar erkennbar ist und Gott mir Perspektiven für meine Zukunft aufzeigt. Und dann lese ich Worte, wie den Vers aus dem Psalm 37 in der Übersetzung der Bibel in gerechter Sprache: „Überlass dem Ewigen deinen Weg, vertraue auf ihn, er wird handeln.“ Ich möchte darauf vertrauen, dass Gott Gutes für mich im Sinn hat. Ich will der Kraft der Träume trauen und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, auch wenn unsere Welt nicht gerade traumhaft ist. Ich brauche keinen Traumfänger, der mich vor Bösem bewahrt, ich will stattdessen auf Gottes Handeln vertrauen.
Lesen Sie hier die gesamte Andacht
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Duett statt Duell?
So gelingt eine harmonische Partnerschaft
Termin: 23.06.2026, 18:00–19:30 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Die Teilnahme ist kostenlos. Leitung: Dipl.-Päd. Werner Brück
Was macht eine Beziehung schwierig – und was trägt zu einer gelungenen Partnerschaft bei? Der Vortrag beleuchtet typische Dynamiken des Zusammenlebens und zeigt, warum beide Partner die Beziehung aktiv gestalten sollten. Anschauliche Fallbeispiele eröffnen einen neuen Blick auf tägliche Herausforderungen und Missverständnisse.
Im Mittelpunkt stehen ganz typische Kommunikationsfallen, unausgesprochene Erwartungen sowie der Umgang mit Angst, Aggression und persönlichen Wünschen in der Partnerschaft.
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Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Mutter-Tochter-Paare
Termin: 27.06.2026, 13:00–18:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 90 € (pro Paar) Leitung: Jörg Triemer (Selbstverteidigungslehrer)
Verbale Belästigungen, körperliche Übergriffe oder gar Gewalt gegen Mädchen und Frauen aller Altersklassen gehören leider unverändert zur Lebenswirklichkeit – Tendenz: steigend.
Ziel dieses speziellen Mutter-Tochter-Workshops ist es, beide Generationen gemeinsam für dieses Thema zu gewinnen, um künftig besser auf solche Szenarien vorbereitet zu sein. Altersbedingt unterschiedliche Erfahrungen werden aufbereitet, Mutter und Tochter können sich während des Workshops gegenseitig und insbesondere danach unterstützen.
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Ausstellungsführung Kunst des Glaubens
Termin: 18.07.2026, 14:15–17:00 Uhr LVR-Landesmuseum Bonn Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn Kosten: 20 € Leitung: Andrea Effelsberg, Evangelische Frauen im Rheinland
Das Rheinische Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte lädt in seiner neuen Dauerausstellung WELT IM WANDEL zu einer faszinierenden Zeitreise durch 1000 Jahre rheinischer Kunst- und Kulturgeschichte ein. Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Fotoarbeiten und Kostbarkeiten des Kunsthandwerks erzählen vom Leben und Alltag der Menschen am Rhein, aber auch von gesellschaftlichen Umbrüchen, neuen kulturellen Perspektiven und veränderten Glaubensvorstellungen.
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Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Frauen
Termin: 17.09.2026, 14:00–19:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 50 € Leitung: Jörg Triemer (Selbstverteidigungslehrer)
Belästigungen, körperliche Bedrängnis von und Gewalt gegen Frauen gehören leider unverändert zur Lebenswirklichkeit. Vorausschauende Planung, umsichtiges Verhalten oder beherztes Auftreten und gezielte, effiziente Gegenwehr können solche Situationen entschärfen oder aber Zeit und Raum schaffen, um sich vom „Tatort“ zu entfernen. Der Kurs befasst sich mit vorbeugenden Maßnahmen und vermittelt Einblicke in sehr effektive, praxiserprobte Techniken, die kein langjähriges Üben voraussetzen.
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Workshop-Tag für Presbyteriumsmitglieder
Termin: 05.09.2026, 9:45–16:15 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 95 € Leitung: Andrea Effelsberg und Dagmar Müller (Evangelische Frauen im Rheinland)
Der Workshop-Tag für Presbyteriumsmitglieder bietet ein vielfältiges Themenspektrum. Damit sollen ehrenamtlich tätige Presbyterinnen und Presbyter in ihrer Arbeit in der Gemeindeleitung, aber auch in persönlicher Hinsicht unterstützt und gestärkt werden.
Workshop-Runde 1, 10:00 bis 12:30 Uhr Personalwesen in der Kirchengemeinde / Finanzen einer Kirchengemeinde / Theologie für Nicht-Theolog*innen
Workshop-Runde 2,13:30 bis 16:00 Uhr Kommunikation im Presbyterium / Spirituelle Impulse für die Presbyteriumssitzung / „Handwerkszeug” (Tools) für Presbyteriumsmitglieder
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Gott kreativ begegnen: Seht die Vögel unter dem Himmel
Termin: 19.09.2026, 14:00–18:00 Uhr Haus der Frauenhilfe Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn Kosten: 20 € Leitung: Sonja Finkenzeller
Lassen Sie sich von den zahlreichen Vogelarten in den Texten der Bibel inspirieren und entdecken Sie dabei Ihre Kreativität!
In diesem Kreativ-Workshop gestalten wir nach dem gemeinsamen Erkunden passender Bibeltexte die Vögel unter dem Himmel Gottes mittels der Collage-Technik. Ganz ohne Vorkenntnisse und ohne Druck wollen wir etwas „Schönes" schaffen, zur Ruhe kommen, Gottes Nähe spüren und uns mit seinem Wort beschenken lassen. Die Teilnehmenden sind zur inneren Einkehr eingeladen. Besonders wichtig ist auch das Gemeinschaftserlebnis – es inspiriert und stärkt das Gefühl von Verbundenheit.
Der Workshop beinhaltet: - Ankommen, Begrüßung, Vorstellung
- Einstieg ins Thema
- Vogelarten in der Bibel
- Achtsamkeits-Meditation
- Einstieg in den kreativen Prozess
- Erläuterungen zum Material und zur Collage-Technik
- kreative Auseinandersetzung
- Austausch & Gespräch
- Abschluss
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Weltgebetstag 2027 – „für Gerechtigkeit und Frieden – 100 Jahre Weltgebetstag”
Am 5. März 2027 wird kein einzelnes Land im Mittelpunkt des Weltgebetstags stehen, sondern dessen Geschichte und das Bewusstsein, dass Frauen weltweit miteinander im Gebet verbunden sind.
Das Titelbild zum Weltgebetstag 2027 trägt den Namen „River of Prayer” („Fluss des Gebets“). Es wurde von der libanesischen Künstlerin Shams Saad geschaffen (© 2026 World Day of Prayer International Committee, Inc.) und zeigt Frauen aus aller Welt, die im Gebet vereint sind.
Online-Werkstatt (Zoom)
Termin: 23.11.–26.11.2026, jeweils 18:30–21:00 Uhr tagsüber frei einteilbares Arbeiten mit dem Material Kosten: 50 € (inkl. Material) Anmeldung
Präsenz-Werkstatt
Termin: 08.01.2027, 16:00 Uhr–10.01.2027, 14:00 Uhr Kardinal Schulte Haus, Overather Str. 51-53, 51429 Bergisch Gladbach Kosten: 308 € (EZ), 275 € (DZ), 198 € (ohne Übernachtung) Anmeldung
Leitung: Andrea Effelsberg und das Team der ökumenischen AG WGT Rheinland
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Share Job & Care
Wie mehr Partnerschaftlichkeit in der Elternzeit Mütter, Väter und Betriebe stärkt
Termin: 18.06.2026, 9:00–10:00 Uhr online, via Zoom
Nach der Geburt des ersten Kindes reduzieren viele Mütter ihre Erwerbstätigkeit über längere Zeit oder kehren in Teilzeit in den Beruf zurück. Dadurch gehen Unternehmen wertvolle Kompetenzen verloren. Gleichzeitig wünschen sich viele Väter, mehr Sorgeverantwortung zu übernehmen.
Das „Bündnis Sorgearbeit fair teilen" und „Das Demographie Netzwerk e.V.” (ddn) laden zu einem Frühstücks-Webinar ein, in dem es darum geht, - wie partnerschaftliche Elternzeit gelingen kann,
- welche Rolle Unternehmen dabei spielen und
- was wir von innovativen Modellen wie dem ElternPlus-Programm von Roche Diagnostics lernen können.
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Mirjamheft 2026: Türöffnerin Rhode: beweglich, mutig, verrückt?!
Der 14. Sonntag nach Trinitatis trägt den Namen „Mirjamsonntag: Kirchen in Solidarität mit den Frauen". Für den Mirjamsonntag am 06.09.2026 wurde das Vorbereitungsheft von einem ökumenischen Team aus Simmern-Trarbach erstellt.
Tür auf oder doch lieber nicht? Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Dienerin Rhode (Apostelgeschichte 12). Sie tut ihren Dienst an der Tür und sorgt dafür, dass die heimlich versammelte Gemeinschaft keine unangenehmen Besucher bekommt. Sie steht für die vielen Frauen, die Türöffnerinnen waren und sind, für bedeutende Pionierinnen und für unauffällige Türöffnerinnen im Alltag, die durch ihre Überzeugung und ihren Glauben die Welt verändert haben und es noch heute tun.
Download Mirjamheft 2026
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THEOLOGIE heute
Das Fernstudium „Theologie heute“ bietet ab September 2026 eine Möglichkeit, sich mit aktuellen theologischen Fragestellungen aus einem feministisch-theologischen Blickwinkel zu beschäftigen und Grundlagen für theologisch verantwortetes Reden und Handeln in Kirche und Gesellschaft zu erwerben. Es bietet eine digitale, geschlechterbewusste, kontextuelle theologische Weiterbildung für ehrenamtlich und beruflich Engagierte und besteht aus 7 Modulen (Aufbrüche, Bibel, Gott, Jesus, Kirche, Ethik, Spiritualität). Jedes Modul umfasst einen Webinar-Tag (6 Stunden samstags), zwei Abend-Webinare (je 1,5 Stunden unter der Woche) und zwei Tutorien pro Modul.
Veranstalterin: Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
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VIELFALT in die Tat umsetzen
Termin: 07.08.2026, 11:00–17:00 Uhr, Berlin Veranstalterin: Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD)
NICHTS TUN Inklusion im Fokus
Wann wollen wir NICHTS TUN und wann nicht? Wenn es um Inklusion geht, wollen wir nicht NICHTS TUN.
Eingeladen sind alle Menschen, die für Inklusion und Antidiskriminierung arbeiten und damit anfangen wollen!
Save the date – Auszug aus dem Newsletter EFiD 05/2026
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Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen
Frauen verdienen auch 2026 noch 16 % weniger pro Stunde als Männer. Der Deutsche Frauenrat fordert die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht. Anja Weusthoff, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats sagt: Sie „ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung von Lohngleichheit auf betrieblicher Ebene. Sie gibt allen Arbeitnehmenden ein Auskunftsrecht und nimmt Unternehmen in die Pflicht, ihre Entgeltpraxis zu prüfen, Benachteiligungen aufzudecken und diese zu beseitigen."
Pressemitteilung Deutscher Frauenrat
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